Osteoporose - Vorbeugung & Früherkennung

Als Osteoporose bezeichnet man den vermehrten Verlust an Knochenmasse. Daraus resultiert eine erhöhte Knochenbruchgefahr. Die Osteoporose betrifft ca. 40% der Frauen nach dem Klimakterium. Insgesamt spricht man von ca 5-7 Millionen betroffenen Menschen Zum Vergleich:  Es gibt derzeit ca 8 Millionen Diabetiker und 3 Millionen Patienten mit ernster Angina pectoris (Herzgefässverengung)

 

Nur ca 10% aller Osteoporotiker  werden behandelt. Geschweige schon vor Ausbruch der Erkrankung vorbeugend medizinisch versorgt. Dies bedeutet nicht unbedingt Medikamente einnehmen. Schon eine bewusste Änderung der Lebensweise kann vollständig ausreichen.

 

Folgen der Osteoporose sind: 

  • Jahrelange chronische Schmerzen
  • Risiko von Schenkelhalsbrüchen und daraus folgenden Krankenhausaufenthalten
  • Einschränkung der Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit
  • Kosten für das Gesundheitswesen (Krankenhaus, Reha, Medikamente, Pflegekosten, Arbeitsunfähigkeit) nur in Deutschland : ca 5 Milliarden Euro

Risikofaktoren für Osteoporose:

Frühe Wechseljahre, dünnes und zartes Skelett, familiäre Vorbelastung, kalziumarme Ernährung, Genuß von Nikotin und Alkohol, sitzende Berufe. Medikamente: Zustand nach Cortisontherapie; Aromatasehemmer (zb nach Brustkrebs)

 

Diagnose des Osteoporoserisikos:

1. ärztliches Gespräch 

2. Unterstützung von Fragebögen

3. Osteoporosemessung mittels Ultraschall zur Risikobeurteilung

und/oder Röntgen zur Therapieindikation 

4. Bei Anhaltpunkten für akute Osteoporose: Laboruntersuchungen und Röntgen

 

Wann ist diese Risiko-Diagnostik sinnvoll?

- Ab dem Beginn der Wechseljahre 

- Bei Vorerkrankungen

 

„Da kann man doch nichts machen, das ist das Alter!“

Das stimmt nicht. Es gibt gute und sehr zuverlässige Medikamente gegen Osteoporose. Aber: die Vorbeugung ist wesentlich wichtiger, billiger und effektiver als jedes Medikament!


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Aus aktuellem Anlaß haben wir hier einen Aufklärungstext zum Thema Pillenrisiko online gestellt. Dort können Sie sich umfangreich über eventuelle Risikofaktoren und Anzeichen informieren. Zum Artikel